Beschreibung des Verhaltens:
Variablen, die in globalen Variablenliste (GVL) als PERSISTENT deklariert wurden, werden nach dem Download auf Ihren Initialwert zurückgesetzt.
Unter welchen Bedingungen tritt das Verhalten auf?
Persistente Variablen müssen in der globalen Variablenliste "Persistente Variablen..." deklariert sein. Werden lokal in Bausteinen oder in anderen globalen Variablenlisten Variablen mit dem Flag PERSISTENT deklariert, dann müssen die Instanzpfade dieser Variablen in der GVL "Persistente Variablen" eingetragen werden. Dazu ist im Menü "Deklarationen" der Befehl Alle Instanzpfade hinzufügen auszuführen.
Variablen, auf die in der Logik nicht schreibend zugegriffen wird und die in globalen Variablenliste als PERSISTENT deklariert wurden, werden nach Netzschalten/Download auf Ihren Initialwert zurückgesetzt, obwohl die Instanzpfade der Variablen in der GVL "Persistente Variablen..." hinzugefügt wurden.
Betroffene Produkte:
PLC Designer ab V3.0
Kurzfristige Maßnahmen:
Deklarieren Sie persistente Variablen entweder in der globalen Variablenliste "Persistente Variablen..." oder lokal in einem Baustein.
Alternativ tritt die Funktionseinschränkung auch nicht auf, wenn Sie die Variable in der Logik beschreiben, z.B. mit der Logik <Variable>:=<Variable>;
Die Anweisung <Variable>; sowie der ausschließliche Lesezugriff auf die Variable in der Logik genügt nicht.
Bewertung/Empfehlungen:
Variablen, die in einer globalen Variablenliste mit dem Flag PERSISTENT deklariert werden, werden beim Download bzw. beim Netzschalten auf ihren Initialwert zurückgesetzt. Unter Kurzfristige Maßnahmen ist eine Abhilfe für die Funktionseinschränkung beschrieben.
Es ist hierzu keine Korrektur geplant, da die persistenten Daten gefilterert werden, die nicht im SPS-Zyklus geschrieben werden.