FAST-Motion: Geändertes Verhalten wenn Variablen Prozessdaten-Elementen zugewiesenen werden (behoben ab V3.12.0)

Behoben ab:
- Bibliothek:  FAST Motion ab V03.12.00.xx
                       (enthalten in PLC Designer  ab V03.12.00)
Verhalten der neuen Version:
Beim gleichen Vorgehen der Variablen-Deklaration, wie unten bechrieben, lässt sich der exklusive Zugriff nur über die Applikation jetzt nicht mehr realisieren.
In dieser Version erreicht der SoftMotion-Treiber das Prozessdaten-Element weiterhin und überschreibt somit die ggf. von der Applikation durchgeführten Änderungen.
Das beschriebene Verhalten betrifft nur die Ansteuerung von Motion-Achsen. 

 
Beschreibung des Verhaltens:
Wird eine Variable in der PLC-Applikation deklariert und dann mit einem Prozessdaten-Element verknüpft, so wird der SoftMotion-Treiber dieses Prozessdaten-Element nicht mehr erreichen.
Dadurch kann erreicht werden, dass explusiv nur die Applikation auf dieses Element schreibt, z.B. auf das CiA_Controlword.
Das beschriebene Verhalten betrifft nur die Ansteuerung von Motion-Achsen.
 
Unter welchen Bedingungen tritt das Verhalten auf?
s.o.
 
Betroffene Produkte:
- Bibliothek:  FAST Motion
                       (enthalten in PLC Designer)
 
Kurzfristige Maßnahmen:
Falls der oben beschriebene Mechanismus verwendet wird, sollte kein Update auf Version V3.12.0 durchgeführt werden.
 
Bewertung/Empfehlungen:
Grundsätzlich wird empfohlen direkte Zugriffe auf Prozessdaten der Motion-Achsen aus der PLC-Applikation heraus zu vermeiden.
Solche Zugriffe führen zu Konflikten mit den Schreibzugriffen des SoftMotion-Treibers.
 

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