Funktions-Erweiterung:
Die Funktion "Lenze Component Directory" (LCD) stellt Daten der eingesetzten Hard- und Software-Komponenten bereit.
Eingesetzte Hardware-Komponenten:
In PLC Designer Projekten der Lenze Controller c430, c520 und c550 befindet sich neu die globale Variablenliste 'GVL_ComponentHardware'. Beim Einfügen von Lenze Geräten am EtherCAT-Master des Controllers, werden diese Lenze Geräte automatisch in diese Variablenliste eingetragen. Darüber liest der Lenze Controller zur Laufzeit gemäß OPC UA DI folgende Eigenschaften des Geräts aus und stellt diese über OPC UA bereit:
- device class
- hardware revision
- manufacturer
- product code
- serial number
- software revision
Eingesetzte Software-Komponenten:
Der PLC Designer erstellt automatisch bei der Code-Erzeugung die Datei 'ComponentDirectoryApplicationSW.json'. Diese Datei erfüllt den Security-Standard 'CycloneDX' und enthält Informationen zu allen im PLC-Projekt verwendeten Bibliotheken und Basisdaten zur Applikation.
Beim Erzeugen der Bootapplikation im Lenze Controller wird diese Datei automatisch in dem Unterverzeichnis 'ComponentDirectory' der SD-Karte gespeichert.
Enthalten in folgenden Produkten:
PLC Designer V3.28
Cabinet Controller c430 V1.11
Cabinet Controller c520 V1.11
Cabinet Controller c550 V1.11
Anwendung:
Mit dem Lenze Component Directory werden die Security-Anforderungen nach IEC 62443-3-3 (11.10 SR 7.8-Control system component inventory) an den Maschinenbauer und Systemanbieter erfüllt.
Vorteile für den Service:
Bessere Fehlerlokalisierung durch klare Verortung der Komponenten (heute weiß der Kunde bzw. der Service des Kunden oft nicht was wo verbaut ist.)
Anbindung an Ersatzteilservice des Systemlieferanten, Prüfung von Verfügbarkeit
Effizienterer Remote-Service
Vorteile für die Wartung:
Vorteile für die Prozessdatenermittlung: